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Lerne Powernapping wie im Schlaf

Powernapping – schon wieder so ein neumodisches Zeugs, magst du jetzt vielleicht denken. Nun, um so was neumodisches geht‘s hier gar nicht. Genau genommen geht es um etwas Uraltes, etwas, das der Mensch seit Anbeginn der Zeit tut. Wenn wir müde sind, schlafen wir. Das Nickerchen ist neudeutsch ein „NAP“, das kurze Kraft- und Energieschläfchen. Es hilft uns, gezielt Lebensenergie aufzutanken und damit die Basis für ein energievolles Leben zu schaffen. Denn die effektivste Pause ist ein Kurzschlaf, eben auch Powernapping genannt.

Und doch halten nur die wenigsten Menschen – laut einer Statistik weniger als 10 % – regelmäßig einen Mittagsschlaf. Warum ist das so? Oftmals sicherlich aus Unwissenheit, einer der größten Feinde der Menschheit. Denn all das, was ich nicht weiß, kostet mich im Regelfall unglaublich viel. Energie, Zeit, Geld und vermutlich noch viel mehr. Und all das kostet dich auch der Verzicht auf den Mittagsschlaf. Es ist klar, dass Powernapping zu Beginn etwas Übung erfordert und vielleicht auch eine kleine Umstellung deines Tagesablaufs. Aber du hast ein völlig neues Energielevel in Aussicht, wenn du die Umstellung bewältigst. 

Die Vorteile von regelmäßigem Powernapping

Denn Powernapping hat tatsächlich nur Vorteile. Gerade um die Mittagszeit kämpfen die meisten Menschen mit Müdigkeit und mangelnder Konzentration: ein Phänomen, das im menschlichen Biorhythmus verankert ist – es lässt sich nicht durch Schlafmangel in der Nacht erklären, und mit Kaffee lässt es sich auch nicht bekämpfen.

Egal ob du unter einem Müdigkeitseinbruch leidest oder nicht, ob du nachts genug Schlaf bekommst oder nicht, das kurze Nickerchen solltest du dir auf jeden Fall gönnen, wenn du deine Leistung steigern möchtest. Denn Powernapping wirkt wie ein natürliches Aufputschmittel – es hat keine Nebenwirkungen, kommt völlig ohne Chemie aus und ist nachweisbar wirksam. Folgende Erkenntnisse gelten als gesichert:

  1. Es wirkt sich positiv auf das Kurzzeitgedächtnis aus.
  2. Es steigert die Leistung.
  3. Es reduziert das Gewicht: Müde Menschen haben einen größeren Appetit auf fette und süße Lebensmittel.
  4. Es schützt vor Herzkrankheiten: Wenn du drei Mal wöchentlich mittags eine halbe Stunde schläfst, kannst du dein Herzinfarktrisiko um 37 % senken.
  5. Es macht gute Laune: Wer wenig geschlafen hat, ist schnell gereizt. Ein Schläfchen steigert die Konzentration von Serotonin im Blut, einem Hormon, das die Stimmung hebt.
  6. Es beugt Erschöpfungszuständen vor.

Und, haben dich diese Tatsachen schon überzeugt? Super, dann fragst du dich jetzt vielleicht nur noch, wie du das durchziehen sollst. Und auch da gibt‘s natürlich Lösungen.

So funktioniert Powernapping

Klar – zu Hause hast du es am einfachsten. Du kuschelst dich auf dem Sessel zusammen und schon geht‘s los. Aber auch im Büro kannst du das Kurzzeit-Nickerchen in deine Mittagspause integrieren. Klapp‘ ganz einfach die Rückenlehne deines Stuhls zurück und leg‘ die Füsse hoch. Im Auto legst du dich gemütlich zurück, schließt deine Augen und entspannst dich.

Tipps für die Umsetzung

  • Position: Wichtig ist vor allem, dass dein Kopf gestützt wird. Gibt deine Stuhl-Lehne das nicht her, legst du deinen Kopf auf den Schreibtisch. Es ist nämlich gar nicht nötig, im Liegen zu schlafen. Im Gegenteil: Bett oder Sofa verführen dazu, zu lange zu schlafen. 
  • Dauer: Das Powernapping sollte zwischen 20 und 30 Minuten, jedenfalls nicht länger als eine Stunde dauern. Nickst du wesentlich länger ein, kann aus deinem Kurz- ein Tiefschlaf werden. Wirst du dann geweckt, fühlst du dich gereizt und verwirrt.
  • Zeitpunkt: Die optimale Zeit für’s Mittagsschläfchen ist zwischen 13 und 14 Uhr. Und am besten nach dem Essen, weil der Körper dann seine ganze Energie auf die Verdauung konzentrieren kann.
  • Häufigkeit: Ideal ist täglich mindestens eine solche Regenerationspause mit einer Dauer von 20 Minuten.

Mit mentalem Training in den Mittagsschlaf

Klingt alles ganz einfach? Ist es auch. Brauchen wir dafür ein Mental Training? Nun, rein statistisch gesehen würden wir mal sagen, ja – du brauchst dafür ein Mental Training. Denn wie du schon gehört hast, halten weniger als 10 % der Menschen regelmäßig einen Mittaggsschlaf – und das trotz der immensen Vorteile.

Daher hat Neurowissenschaftler Josua Kohberg ein eigenes Mental Training Programm entwickelt, um auch dir die Fähigkeit des Powernappings nahezubringen. Und das wirklich Geniale daran ist, dass du die Pausen nicht nur zur Regeneration nutzen kannst – mit ein wenig Übung sind diese Kurzschlaf- oder Entspannungsphasen auch mit Inhalte zu füllen. Wie das funktionieren soll? Auf Knopfdruck zu entspannen und einzuschlafen ist das Übungsziel der Trance in diesem Training. Doch wenn du das erst einmal nach drei bis vier Wochen standardmässig beherrschst, wird es dir auch mit jeder anderen Trance oder ganz einfach „stand alone“ im freien Schlaf gelingen. Es ist tatsächlich nur Übungssache.

Also stellt sich doch ganz einfach die Frage – bist du ein High Potential bzw. willst du einer werden? Dann nutze die Regenerations- und Inhaltsphasen für die Erhöhung deiner Energie. Und ganz nebenbei wird auch deine Lebenslust steigen, ein kleines und gleichzeitig unglaublich geniales Zuckerl am Rande. Mehr Lust ist mehr Leistung, mehr Leistung ist bessere Ergebnisse, bessere Ergebnisse ist mehr Entspannung. Coole Nummer, oder?


Wenn wir wirklich volle Leistung fahren wollen, gehört Powernapping zu den Grundfähigkeiten, die es zu beherrschen gilt. Denn der Gegenpol der Höchstleistung ist Entspannung und Regeneration. 

Mit diesem Mental Training erhältst du bewusste Entscheidungsgrundlagen für dein Powernapping. Und dann geht es schon an die konkrete Umsetzung. Wie jedes Verhaltensmuster ist natürlich auch die Installation eines Mittagsschlafes zu Beginn ungewohnt. Wenn du mit der Trance und dem Subliminal arbeitest, wird die Gewohnheit innerhalb von drei bis vier Wochen installiert sein. Entscheidend ist die Entscheidung – Du trennst dich also von der Möglichkeit, den Tag ohne Powernapping zu verbringen. Einfach, oder?


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