Die Digitalisierung ist eine große Chance für uns Menschen!

Josua Kohberg spricht im Interview mit Sascha Zöller, „Business Doctor“ und Inhaber der Firma TeamWorker GmbH, über die Möglichkeiten der Digitalisierung und welchen Einfluss diese auf unser Leben hat.


Sascha Zöller: Welche Maßnahmen wurden im Bereich Digitalisierung durchgeführt und welche Ziele wurden dabei verfolgt?

Josua Kohberg: Ich habe mit dem neoos® eine neue Schnittstelle zum menschlichen Bewusstsein definiert. Hören über die Haut bietet die einmalige Chance, Audioinhalte ganz einfach und nebenbei passiv zu hören. Digitalisierung mit spannenden und sehr positiven, gesundheitlichen Vorteilen. Und ganz nebenbei lassen sich Lernzeiten um bis zu 80 Prozent reduzieren, zum Beispiel im Bereich Sprachen lernen.

Sascha Zöller: Was waren zu Beginn die größten Hürden?

Josua Kohberg: Natürlich die Entwicklung des Systems an sich. Ich habe von 1997 bis 1999 daran gearbeitet, die Schnittstelle lauffähig zu kriegen. Ab 2000 war ich dann mit dem Produkt am Markt und dann kam die wirkliche Hürde. Es war – und ist leider immer noch – für die meisten Menschen unfassbar. Deswegen wurde ich lange Jahre nicht nur belächelt, sondern sogar teilweise bekämpft. Und das, obwohl das gesamte Konzept wissenschaftlich fundiert, geprüft und bestätigt ist.

Sascha Zöller: Konnte die Geschwindigkeit von Innovationen und Umsetzung erhöht werden?

Josua Kohberg: Ja, enorm. Nehmen wir einfach nur das Thema Sprachen lernen. Hier haben wir eine Beschleunigung von 65 bis 80 Prozent gegenüber klassischem Lernen. Wenn ich also bisher 5 Jahre in die Abendschule gegangen bin (um dann immer noch nicht wirklich Englisch zu sprechen), brauchen meine Kunden heute etwa drei Monate. In der Zeit investiert der Nutzer etwa 40 Stunden in aktives Lernen. Simultan nutzt er knapp 500 Stunden, um die Sprache passiv über die Haut zu hören. Damit simuliert er einen Auslandsaufenthalt – und lernt, während er arbeitet, reist, im Internet surft oder abends auf der Couch eine Fernsehsendung verfolgt. Das nenne ich Geschwindigkeit und Innovation.

Sascha Zöller: Wie verhält sich der Wettbewerb? Rechnest du mit neuen Mitbewerbern?

Josua Kohberg: Aktuell gibt es keinen erstzunehmenden Mitspieler im Markt. Alle Lernsysteme sind deutlich langsamer und nutzen veraltete Methoden. Unser Nachteil – wir sind aktuell noch so unbekannt, dass wir keine bedeutende Rolle im Markt spielen. Das wird sich in den kommenden Jahren aber klar verändern, daran arbeiten wir täglich.

Fazit: Die Digitalisierung ist eine große Chance für uns Menschen. Wir können wenig attraktive Routineaufgaben einfach erledigen lassen. Auf der anderen Seite ist es auch eine Gefahr, da unser Körper / Gehirn nicht auf die teils hohe Geschwindigkeit vorbereitet ist. Meine Position – ich entwickle Schnittstellen, die uns höhere Geschwindigkeiten bei gleichzeitiger, körperlicher Entspannung bieten.

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