Lernen
Schuldirektor Josef Weiß

Herr Direktor Weiss, was machen Sie beruflich?
Beruflich – ja schlicht und einfach: ich bin Lehrer. Nicht mehr und nicht weniger. Seit 10 Jahren bin ich Direktor dieser Schule in Schönbach. Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt, warum funktioniert so manches nicht richtig, und vor allen Dingen: „Wissen die Schüler überhaupt was lernen heißt?“ Der Großteil der Lehrer wirft den Schülern den Stoff einfach hin, die guten bewältigen ihn, die anderen sind eben einfach zu dumm. Und irgendwann habe ich mir gedacht, des kann es ja nicht sein. Und wenn dann wieder ein Lehrer aus der Klasse kommt und sagt: „Jetzt hat der das schon wieder nicht gelernt!“, und sich ja schon fast persönlich beleidigt fühlt, da stimmt irgendwas nicht. Dann bin ich eben drauf
gekommen, dass der Großteil der Schüler ja gar nicht weiß, was lernen heißt. Ich bin der Meinung, dass das Fach „Wie lerne ich richtig“ eines der Hauptfächer sein sollte im Unterricht. Da bin ich überzeugt davon. Wenn wir davon ausgehen, dass sich das Wissen der Menschheit innerhalb aller 2-3 Jahre verdoppelt, da muss ich sagen, da hinke mich mit meinem Lehrerinformationsstand gewaltig nach. Das heißt, ich muss der Menschheit zeigen, wie kannst du dir neue Sachen selbst erarbeiten und nicht, du musst das jetzt eins zu eins können was ich dir jetzt beizubringen versuche.
Und da gehört nicht nur das „echte Lernen“ dazu, sondern da spielen viele Formen des menschlichen Verhaltens eine große Rolle. Ich muss den Schülern lehren, Denkblockaden zu beseitigen und Lernstrategien zu entwickeln.
Welche Methoden setzen Sie ein - außer dem thinkman®? Was machen Sie in Ihrer Schule anders als in anderen Schulen?
Wir versuchen den Schüler so weit zu bringen, dass er erstens Bescheid weiß, wie schaut es in meinem Gehirn aus, und wie kann ich es benützen. Was bin ich für ein Lerntyp? Welche Methoden gibt es mit denen ich – ich möchte jetzt nicht sagen spielerisch – aber leichter lernen kann. Die herkömmliche Meinung lautet, dass Lernerfolg nur mit „Büffeln“ zu erreichen ist. Lernen ist jedoch ein zutiefst emotionaler Vorgang, der durchaus spielerische und positive Seiten hat. Nur glaubt das fast kein Schüler. Lernen müsste eigentlich mit
Freude behaftet sein. Wenn wir uns so ein kleines Kind anschauen, das freut sich riesig, wenn es ein paar Bauklötze zusammengebaut hat oder irgendetwas Neues entdeckt. Das ist eine tolle Sache – und der Mensch freut sich. Und dann kommt er in die Schule und vorbei ist es mit der Freude. Und das kann es ja nicht sein! Und das versuchen wir soweit als möglich dem Schüler beizubringen, dass er sagt, man kann lernen, es kann Spaß machen und wie muss ich mit mir z.B. umgehen, dass ich das besser machen kann. Das sind so die Dinge, die wir hier machen – bis hin zum Mentaltraining – logischerweise.
Ich habe gesehen, im Eingangsbereich haben Sie überall positive Affirmationen und Sie arbeiten mit Mindmaps. Wie lange machen Sie das schon?
Als Lehrer privat mache ich es seit ungefähr 6 Jahren. Und seit 4 Jahren haben wir den Schulversuch laufen. Da heißt es: „So lerne ich richtig“. Und er beschäftigt sich mit all solchen Dingen. Diese positiven Affirmationen haben den Zweck, dass es eben manche Schüler gibt, was heißt manche eigentlich fast alle – die sich zwar vorsagen, Lernen macht Freude und führt zum Erfolg, aber das Bewusstsein meldet augenblicklich zurück: „Das ist ein Blödsinn, das stimmt ja gar nicht.“ Diese Bewusstsein muss man austricksen, indem man sich positive Leitsätze immer und immer vorsagt, bis das Unterbewusstsein darauf reagiert. Diese Hürde schaffen die meisten Schüler nicht, weil sie nach nur einigen
Versuchen feststellen, dass es nicht sofort funktioniert. In der Schule hängen überall positive Affirmationen und mit der Zeit brauchen die Schüler sie nicht mehr
bewusst lesen, sondern die Inhalte wirken automatisch auf das Unterbewusstsein.Positive Leitsätze im Unterbewusstsein verankern ist mit dem thinkman® sehr gut möglich, weil einerseits die bewussten Filter umgangen werden und andererseits die Aufnahme unabhängig und zusätzlich zu anderen Tätigkeiten möglich ist. So ist es in kurzer Zeit möglich, den Satz „Ich lernen leicht“ tausende Male zu wiederholen ohne ihn bewusst auszusprechen. Mir ist bewusst, dass manche Leute diese Form der Information ablehnen, da man aus den Medien negative Berichte über diese Art der Beeinflussung durch Sekten und politische Gruppen erfahren hat. Jedoch an dieser positiven Art der Manipulation sollte der Schüler sehr wohl interessiert sein. Man weiß ja, auf dieser CD sind positive Affirmationen und man hört sie immer wieder an und freut sich darauf, dass sie wirken.
Bei welchen Schülern setzen Sie den thinkman® denn ein?
Wir können ja nicht alle Schüler gleich behandeln. In erster Linie bemühen wir uns halt um die Schüler, die nicht so gut sind, sagen wir es mal so. Aber meine liebsten Schüler, muss ich ganz ehrlich sagen, sind die, die die größten Probleme haben. Weil ich weiß, da kann man viel verändern. Und sie sind meistens sehr dankbar dafür, wenn man sich um sie bemüht. Und auch mir als Lehrer, und das möchte ich jetzt mal in ganz egoistischer Weise behaupten, gibt es sehr viel. Oder wenn womöglich die ganze Nacht durchgelernt
wird, ist das Gehirn nicht mehr fähig die Informationen des Tages zu verarbeiten und zu speichern. Also hat man praktisch fast umsonst gelernt.
Haben Sie mit dem thinkman® schon konkrete Ergebnisse?
Das ist bei jedem etwas anders. Jeder von uns ist ein Individuum. Bei manchen ist mehr zu erwarten bei manchen auch aus Lehrersicht, wenn man zu wenig Geduld hat, nicht so viel. Aber ich habe schon ganz tolle Dinge erlebt. Ich habe mit einem Schüler, Physik-Fragen gelernt. Und das war wirklich einer der schwächsten Schüler, die wir haben. Und die Kollegin in Physik hat mir die Fragen gegeben und natürlich auch die Antworten dazu. Und ich muss zugeben, ich hätte vielleicht 2/3 der Fragen beantworten können –
höchstens. Und dann habe ich das ganze auf eine Minidisc gesprochen mit Frage und Antwort und habe es ihn über den thinkman® immer wieder anhören lassen. Und das Ergebnis war, dass er spontan die Antworten immer gewusst hat, wenn ich ihn irgendetwas gefragt habe. Unbefriedigend ist jedoch für mich dieses mechanische Auswendiglernen, ohne wirkliches Verstehen. Die Arbeit mit dem thinkman® ersetzt nicht das Lernen, aber sie unterstützt mich und nimmt mir die „Knochenarbeit“ ab. Vor allem wirkt der thinkman® entspannend und synchronisiert die Hemisphären.
Wie begründen Sie vor den Eltern den Einsatz von Tomatis und thinkman®?
Das ist eigentlich gar nicht so schwer. Vielleicht kommt das durch meine Begeisterung, das steckt an. Es gab noch nie Eltern an unserer Schule, die damit nicht einverstanden gewesen wären – ganz im Gegenteil. Die Eltern sagten: „Mein Kind macht das.“ So gesehen ist das überhaupt kein Problem.
Sie wenden ja Tomatis und den thinkman® an. Wie kombinieren Sie die beiden miteinander?
Es gibt Parallelen zwischen diesen beiden. Es fängt schon an bei der Gehirnhälftensynchronisation. Was bei beiden Geräten funktioniert. Beide haben irgendetwas zu tun mit dem Gleichgewicht, und damit dass durch dieses Hörtraining der Mensch ins Gleichgewicht kommt. Gleichgewicht heißt selbstbewusst werden und selbstbewusst heißt den ganzen Organismus anstarten und überhaupt lernbereit zu machen. Wenn das Tomatisgerät, dessen Energielieferant hohe Töne sind, mir die Grenzen aufzeigt, greife ich zum thinkman®, der durch Entspannung und Autosuggestion dort ansetzt und die ideale Ergänzung darstellt. Durch die Synchronisation der Gehirnhälften werden Aggressionen abgebaut und dadurch die Kommunikation mit oft auch schwierigen Schülern erleichtert.
Joachim H. Roth

Joachim, wie und wann bist Du mit dem thinkman® in Kontakt gekommen?
Ich habe den thinkman® auf einer einer Ausbildung zum PSI-TEC Trainer kennen gelernt. Der Trainer hat während der Ausbildung, die sich über vier Monate erstreckt, mit dem thinkman® gearbeitet. Das hat mich fasziniert. Es hat sehr schnell eine Transformation im Bewusstsein stattgefunden.
Das heißt, der Trainer bei dem Du diese Ausbildung besucht hast, hat schon mit dem thinkman® gearbeitet?
Richtig. Er arbeitet mit dem Gerät schon seit 1999 – ich nutze den thinkman® jetzt Anfang 2000.
Ist die thinkman® Technologie im Bereich des Wahrnehmungstrainings schon weiter verbreitet?
Nehme ich an, denn ich habe im nach hinein weitere Trainings bei Huna Vita besucht und stelle fest, dass immer mehr Seminarteilnehmer sich dafür begeistern – weil eben eine deutliche Verbesserung im Konzentrations- und Wahrnehmungsbereich stattfindet.
Wie sind denn Deine persönlichen Erwartungen gewesen, als du mit thinkman® gearbeitet hast?
Der sehr kompakte Kurs wurde mit vielen Hausaufgaben belegt, die man abends in der Unterkunft tätigen musste. Hier ging es darum, in mehreren Steps bis zu 70 Vokabeln pro Unterrichtseinheit (3 Tage) zu lernen. Dabei war es mir möglich, mit Hilfe des thinkman® über Nacht die Vokabeln aus dem Unterricht ins Unterbewusstsein zu ziehen. Ich habe die Vokabeln während des Unterrichts auf Minidisc aufgenommen. Und die Vokabeln waren für die weiterfolgenden aufbauenden Trainingseinheiten abrufbar.
Kam es während des Kurses schon zu der Überlegung, einen thinkman® anzuschaffen?
Ja, Absolut. Nach der ersten Unterrichtseinheit, also nach der ersten Woche, war das für mich schon klar. Es war phänomenal, was ich in dieser ersten Woche schon erlebt habe.
Also war die persönliche Erfahrung für Dich ausschlaggebend, den thinkman® einzusetzen?
Ja. Meine eigene, persönliche Erfahrung war das wichtigste Erlebnis, das ich mit dem thinkman® hatte. Es kamen noch eine Menge Erfahrungen mit Kunden nach, aber die eigene war am beeindruckensten.
Hast Du den thinkman® auch außerhalb dieser Ausbildung zum Einsatz gebracht?
Immer dann, wenn ich zu weiterführenden Seminaren gehe. Das war z.B. im Lightbody Seminar auf Kreta, oder zum Kristall-Körpertraining in Ägypten. Da habe ich den thinkman® immer dabei und wende ihn auch während der Ausbildung an.
Hast Du den thinkman® auch schon mal eingesetzt um Gruppen zu harmonisieren?
Ja. Ich gebe selbst sehr viele Wochenendseminare über Reiki, erhöhte Körperwahrnehmung usw. Die Leute kommen immer mit einer gewissen Spannung und Erwartungshaltung zu den Seminaren. Zu Beginn schließe ich sie an – mit Handkontakt. Der Erste bekommt einen Schwingungsgeber in die linke Hand, der Letzte einen Schwingungsgeber in die rechte Hand. Und dann schließen wir den Kreis. Ich stelle fest, dass nach 10 bis 15 Minuten eine Harmonisierung der Gruppe eintritt – eine faszinierende Beruhigung der Teilnehmer. Die Seminarinhalte werden von den Teilnehmern wesentlich klarer aufgenommen, und sie können dem Seminar einfach ausgeglichener beiwohnen.
Das finde ich hochinteressant und spannend. Gibt es noch andere Anwendungsbereiche, die Du uns erklären möchtest?
Mein Schwerpunkt ist Kids-coaching. Da habe ich sehr viele Erfahrungen sammeln können. Ich habe eine eigene Staffel entwickelt, wie ich den thinkman® einsetze. Ich mache mit den Kindern eine interaktive Nachhilfe, das heißt, sie machen ihre Schulaufgaben bei mir – ungefähr dreimal pro Woche eine Stunde. Währenddessen kommt der thinkman® zum Einsatz. Diese Staffel, mit der ich sehr viele Erfolge verzeichnen konnte, möchte ich kurz darlegen.
Viele Kinder hatten im Zwischenzeugnis, das ist bei uns in Bayern meistens im Februar, schlechte Schulnoten. Drei bis viermal die Note 5 – das Vorrücken ist stark gefährdet usw. Dann wird natürlich auch die Familie ein wenig nervös wird. Der Vater ist genervt, da er immer die schlechten Noten unterschreiben muss. Diese Staffel habe ich folgendermaßen konzipiert:
Die Kinder kommen über 6 Wochen zu mir. In den ersten beiden Wochen machen sie dreimal eine Stunde Basic – dabei werden die Hausaufgaben gemacht; richtig aktiv. Ab der dritten Woche nehme ich dreimal eine Stunde die CD Konzentration – den speziell aufbereiteten Kids Coaching Track.
Folgender Effekt ist bei den Kindern aufgetreten. Am Ende der zweiten Woche eine deutliche Verbesserung der Abrufbarkeit der Lerninhalte. Das haben sie gemerkt in der Schule, wenn sie eine Ex geschrieben haben oder abgefragt worden sind. Nach Ende der vierten Woche wurden sogar signifikante Verbesserungen der Schulnoten festgestellt, das heißt also, innerhalb dieses einen Monats haben sich die Schulnoten verbessert – und zwar bei allen teilnehmenden Kindern. Der Notendurchschnitt stieg ab der sechsten Woche auf 2,7 bis 3 im Vergleich zu einer 5 noch vor eineinhalb Monaten. Das Schuljahr wurde letztendlich im Juli geschafft, und danach haben sich dann die meisten Eltern dafür entschieden, einen thinkman® zu Hause zu installieren und ihre Kinder weiterhin während der Hausaufgaben den thinkman® anwenden lassen. Und was auch noch schön war, der Einstieg ins neue Schuljahr nach den Ferien fand gleich auf einem höheren Niveau statt. Auf einer 3 - Stufe befriedigend.
Das ist ja klasse.
Das ist sogar echt phänomenal – vor allem für die beteiligten Familien.
Kannst du zu den Programmen Basic und Konzentration noch ein paar Worte sagen?
Ja – Basic ist im weitesten Sinne erst mal Selbstwertgefühl annehmen, sich selbst OK zu finden. Das heißt, in die eigene innere Freude kommen, dass man was ist und nicht von außen immer wieder gehänselt werden kann oder die Ursachen oder die Schuld außen sucht – sich also in der Opferrolle befinden. Sich selbst annehmen, sich selbst wertschätzen. (Weitere Infos unter Mentaltraining)
In welcher Form werden diese Inhalte vermittelt?
Diese Inhalte werden über den thinkman® subliminal vermittelt, das heißt also, auf diesen CDs sind unhörbar für unser Ohr aber hörbar über die Haut positive Affirmationen enthalten. Und diese Affirmationen werden eins zu eins übernommen und ins Langzeitgedächtnis geschrieben – und dort auch verankert. Die Kinder kommen in ihr eigenes OK Empfinden hinein. Zusätzlich hören die Kinder die Inhalte vor Beginn der Hausaufgabenbearbeitung
Man könnte sagen, so eine Art NLP –Technik auf höherem Niveau.
Das trifft es. Wobei höheres Niveau noch ein bisschen untertrieben ist. So wie ich festgestellt habe, ist es das höchste Niveau.
Wo liegt bei Konzentration der Schwerpunkt?
Sich auf das Wesentliche zu focusieren und alle störenden Nebeneffekte auszuklammern. Das heißt, der Geist zentriert sich auf die momentane Aufgabe und die wird dann auch gemacht. Zu beachten ist, dass man dabei etwas tun sollte, sich mit etwas beschäftigen, wobei die Botschaften ins Unterbewusstsein direkt subliminal reinrutschen.
Die Kinder können wirklich bei der Sache bleiben und sind konzentriert, nicht, wie man in Bayern sagt, hibbelig. Sie hüpfen nicht rum oder lenken ab, sondern sie werden auf das Thema geführt, was gerade bearbeitet wird. Sie können das Thema auch annehmen, angucken und konzentriert durchzuziehen.
Gibt es noch andere Subliminalprogramme?
Es gibt von der Firma Kosys zwölf Programme. Ich arbeite ungefähr mit der Hälfte ständig und einige auf Wunsch. Wenn ich Vorgespräche mit Klienten führe, die ein bestimmtes Handycap haben, da schaue ich mir nach der Anamnese an, was ich zum Einsatz bringen könnte. Ich lese ihnen den Inhalt vor, damit sie wissen um was es geht. Wenn sie innerlich sagen, oh, ja das ist richtig für mich, dann machen wir damit die Anwendung.
Ich gebe ihnen auch eine Kopie der Texte mit, damit sie noch mal gucken können, was sie im Moment subliminal zugeführt bekommen – und ich bitte sie, die Anweisungen zu Hause noch einmal zu wiederholen und täglich laut zu lesen.



